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Ludwig der Verfluchte

Hallo liebe Bloodborne-Fans^^ zuerst einmal wollte ich mich entschuldigen, dass über eine Woche lang nichts kam, aber im Moment habe ich wirklich viel zu tun. Aber ich werde trotzdem Geschichten veröffentlichen, auch wenn ihr ein bisschen mehr Geduld aufbringen müsst😁 Zweitens wollte ich nur erwähnen, dass man heute (31.01.18) den Blutmond sehen kann, der nur alle 150 Jahre wieder erscheint. Schien mir nur passend zu erwähnen, weil in Bloodborne ja auch der Blutmond existiert.

Ohne weiteres Gelaber: viel Spaß beim Lesen😊


Einst ein stolzer Jäger der heilenden Kirche, doch nun nichts weiter, als ein bluthungriges Monster. Ludwig der Verfluchte. Woher er diesen Namen hat ? Lasst mich die Geschichte von Anfang an erzählen.
Wie bei jedem anderen Fremdländer, war auch Ludwigs Vergangenheit ein Rätsel für viele. Das Einzige, was wir mit Gewissheit sagen können ist, dass Ludwig einer der ersten Jäger der heilenden Kirche war.
Laut des Schwert-Jägerabzeichens heißt es in der Beschreibung:
"Eines der von der Heilenden Kirche hergestellten Abzeichen. Das Silberschwert ist das Symbol eines Jägers der Kirche.
Ludwig war der Erste von vielen Jägern der Heilenden Kirche, von denen etliche Kleriker waren. Ausgerechnet Kleriker wurden zu den scheußlichsten Bestien."
Offensichtlich arbeitete Ludwig mit Gehrman zusammen, jedoch schloss er sich, nach ein paar Jahren der Jagd, der Werkstatt der heilenden Kirche an. Dies kann man auch an der Beschreibung von Ludwigs Gewehr erkennen, diese lautet:"Solch ein Gewehr soll Ludwig, der erste Jäger der Kirche, benutzt haben. Der lange, schwere Lauf gleicht durch hohe Reichweite die langsame Nachladegeschwindigkeit wieder aus. Ludwigs Gewehr weicht in mehreren Punkten vom Entwurf der Werkstatt ab, was darauf deutet, dass die Kirche viel größere unmenschliche Bestien erwartete."

Ludwig und die Kirche erwarteten also schlimmere, unmenschlichere Bestien. Ludwig fürchtete sich davor, auch zu so einem blutrünstigen Tier zu werden, wie es viele der Kleriker vor ihm taten.

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Das Erste was ich mir dachte, als ich auf Ludwig traf war, dass er niemals in dieser Gestalt durch diese Tür passen konnte. Also musste er als Mensch dort durch gegangen sein. Ich glaube er verfiel in einen Blutrausch und tötete alles, was ihm im Weg war. Geleitet von seiner Furcht und dem Mondlicht, welches in dieser Nacht strahlte wie nie zuvor. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie es für ihn gewesen sein musste in einem Keller voller Leichen aufzuwachen. Ludwig war schließlich auch mal ein Mensch und er hatte Angst. In diesem Raum aufzuwachen war seine persönliche Hölle. Man wagt zu glauben, dass die Leichen zahlreiche Menschen waren, die er auf seiner Jagd getötet hatte. Er begann sich zu fragen wer hier das eigendliche Monster war. Die unschuldigen Leute, die zu Bestien wurden oder diejenigen die sie jagten und das alles erst verursacht haben.
Ludwig saß dort, zwischen den Leichen, die vor Qual stöhnten und auf ihn zu krochen. Dann sah er zu dem einzigen auf, was ihm geblieben ist: sein Mondlichtschwert.

Wenn Ludwig die Augen schloss, sah er nichts als Dunkelheit. Dies war der Zeitpunkt, an dem er in dieser erdrückenden Dunkelheit, ein kleines schimmerndes Licht sah. Ludwig war sich sicher, dass er seine Erlösung darin finden würde. Dieses Wesen, welches er in dem Schwert sah, erlöste ihn von seinem Schmerz, wodurch er jedoch den Rest seiner Menschlichkeit verlor. Was er nicht wusste... auf diesem Schwert lastete keine Heilung, sondern ein Fluch. Ein Fluch für die Kinder von Byrgenwerth, wie er einst eines war. Und so finden wir ihn nicht als ängstlichen Ludwig auf, sondern als die Bestie, die ohne Gnade und ohne zu zögern bereit ist, dich zu töten.

Kurz gesagt: das Mondlichtschwert war seine größte Stärke und größte Schwäche zugleich. Er verlor seine Angst, aber beim Verlieren seiner Angst, verlor er auch sich selbst.

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Es ist nicht die längste Geschichte, aber mehr weiß ich über ihn leider selbst nicht :) wenn ihr ein paar Theorien habt würde ich mich freuen, wenn ihr sie teilen würdet. Ich bin zB immer noch nicht dahinter gekommen, wieso er zu einem "Pferd" geworden ist 🤔 wenn ihr Ideen habt, dann immer her damit :D
Lg Sara
3 6

Brador, Assassine der heilenden Kirche

Vor langer Zeit reiste ein Fremder nach Yharnam. Seine Gründe blieben Ungewiss, doch man kannte ihn unter dem Namen Brador. Er schloss sich den Jägern der heilenden Kirche an und musste sich und seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Er war ein Zeuge, als sich der erste Vikar Laurence (Optionaler Boss im DLC) in die allerersten Kleriker-Bestie verwandelte. Ihm war es zur Aufgabe geworden, Laurence zur Strecke zu bringen. Und so geschah es auch. Er tötete und häutete seinen einstigen Landsmann und trug seine abgezogene Haut als Umhang... als Trophäe dafür, dass er die widerliche Bestie aufgehalten hatte.
Daraufhin suchte Brador das Weite und versteckte sich im Albtraum des Jägers. Er zog sich in eine Zelle zurück und schloss sich darin ein. Doch sein Versteck währte nicht lange und die heilende Kirche kam ihm auf die Schliche. Doch anders als erwartet, zwangen sie ihn nicht, seine Zelle zu verlassen. Sie überreichten ihm eine kleine Glocke, doch das Seltsame war, dass niemand den Klang der Glocke vernehmen konnte. Doch das entsprach nicht der Wahrheit. Es gab nämlich jemanden, der das leise Läuten der Glocke hören konnte.
Diese Glocke war die Todesglocke.
Wer auch immer ihren Klang wahrnehmen konnte, war dem Tode geweiht. Brador würde ihn holen kommen und nicht lange zögern. Falls es jemandem gelingen sollte, Brador vor seinem Tod in die Schranken zu weisen, würde er jedoch trotzdem weiter leben. Denn Brador erschien jenen nur als eine Art Geist. Ein Abbild von ihm, welches immer und immer wieder zurückkehren würde. So lange, bis seine Beute letztendlich erlegt war.

Von diesem Moment an, war er als Assassine der heilenden Kirche bekannt.

Er jagte diejenigen, die zu neugierig waren und nach Geheimnissen suchten, welche nicht für ihre Augen bestimmt waren. Doch eines Tages fand man seine Zelle leer vor. Man nahm an, dass Brador dem Albtraum des Jägers verfallen war, wie die meisten bluttrunkenen Jäger. Und mit dieser Annahme lag man richtig. Brador verlor seinen Verstand und hütete von dort an das größte Geheimnis, welches über alles zu schützen galt. Ihm war es gleich, wie nobel die Absichten dieses jemanden sein mochten... alles Neugierige musste beseitigt werden.
Schon bald darauf fiel sein Augenmerk auf einen Mann namens Simon (Der NPC, der euch durch das DLC begleitet), der nach dem Geheimnis dieses Albtraums suchte. Brador war überzeugt: Man konnte einzig das verunreinigte, dreckige Blut mit dem reinen Blut bekämpfen. Er nahm sich die Waffe zur Hand, mit der er damals auch Laurence getötet hatte. Eine Keule die sich von dem Blut und der Seele des Nutzers labte, um sich auf den Weg zu seinem nächsten Opfer zu machen.
Doch es kam anders. Es erschien ein neuer Jäger, der die Schlüssel zu seiner Untergrundzelle fand und ihm einen kleinen Besuch abstattete. Doch Brador hatte dem Jäger nicht viel zu sagen und war immer noch der festen Überzeugung stets das Richtige getan zu haben. Dies sollte sein letzter Tag sein und so starb er mit einem letzten fiesen Lachen und seine Geheimnisse gleich mit ihm.

Diese Geschichte war leider wieder für die, die das DLC gespielt haben. Es ist nicht allzu spannend, aber ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen ^^
Lg Sara.
4 13

Schloss Cainhurst

"Ah, da ist etwas, dass ich euch erzählen möchte[...]
Einst hinterging ein Schüler seine Kameraden in Byrgenwerth und brachte verbotenes Blut mit zurück nach Cainhurst. Dort war es, wo die unmenschlichen Ekelblüter geboren wurden. Ekelblüter sind teuflische Kreaturen, die die Reinheit der Heilenden Kirche bedrohen."

Diese Sätze zeigen, dass die Ekelblüter ebenfalls altes Blut zu sich nahmen und wie es kommen musste, die selben Auswirkungen auf die Bewohner von Cainhurst hatten... verbesserte Sinne und unmenschliche Kräfte. Damit waren sie der heilenden Kirche ein Dorn im Auge, denn diese duldeten keine weiteren Institutionen, welche die selbe Macht besaßen wie sie. Da sie einen größeren Einfluss auf die Bewohner hatten, stellten sie ihre Konkurenz als abscheuliche Monster dar, obwohl sie sich nicht groß von einander unterschieden. So entstand eine tiefe Feindschaft zwischen den beiden Fronten.

Jeder der das alte Blut zu sich nahm, verfiel in eine Art Rausch. Sie wurden süchtig und verlangten stets nach mehr. Doch im Gegensatz zu der heilenden Kirche hatten sie keinen direkten Zugang zu der Quelle und mussten sich einen anderen Weg suchen, um ihren Blutdurst zu stillen. So machten die Ekelblüter Jagd auf die Mitglieder der heilenden Kirche und auf die Bewohner Yharnams. Denn in ihnen floss das ersehnte Blut.

Doch kommen wir mal zu der Frage, dir ich mir die ganze Zeit gestellt habe.
Warum laufen so viele Gespenster in Schloss Cainhurst herum ? Was ist mit ihnen geschehen ?

Die Geister berichten von grausamen Geschichten aus den alten Zeiten. Die Heilende Kirche konnte es nicht mehr länger mit ansehen, dass einer nach dem anderen von ihnen abgeschlachtet wurde und sie mussten den Ekelblütern Einhalt gebieten. Also übertrugen sie den Henkern der Heilenden Kirche, die Aufgabe, die Ekelblüter ein für alle Mal auszulöschen. So führte der Anführer der Henker namens Logarius (Boss von Cainhurst), die kirchentreuen Jäger nach Cainhurst und veranstaltete dort ein riesiges Massaker. Jeder einzige Bewohner wurde kaltblütig ermordet, egal ob Kind, Mann oder Frau.
Doch Logarius rechnete nicht mit der unsterblichen Königin. Sie verblieb als die einzige Überlebende und thronte seitdem wartend, über den Überresten von dem einst friedlichem Gebiet Schloss Cainhurst.

Logarius gab sich jedoch nicht so einfach geschlagen. Er setzte sich dem Martyrium der ewigen Wacht aus. Ausharrend vor dem Zugang zu Annelises Thron, um ihr Geheimnis für immer zu verbergen. Aus diesem Grund versucht er euch mit allen Mitteln davon abzuhalten an ihm vorbei zu kommen und sein Geheimnis zu lüften.

Nun liegt es an euch, welche Entscheidung ihr trefft, nachdem ihr ihn besiegt habt.
Ihr findet eine ungeöffnete Einladung nach Cainhurst in dem Raum, in dem die Königin sitzt und habt die Wahl, sie Alfred zu übergeben. Dieser entpuppt sich als Anhänger von Logarius und wird nach Cainhurst reisen, um die Königin zu zermalmen. Doch trotzdessen leben ihre Überreste weiter und ihr habt später die Chance sie wiederzubeleben.

Schloss Cainhurst ist einer der schönsten Orte, doch leider auch einer der grausamsten, denn überall lauern die verzweifelten Seelen der Verstorbenen....

....
Lg Sara^^
4 13

Lady Maria

Dies ist wohl die bekannteste Geschichte von Bloodborne und es gibt einige Theorien darüber, doch diese hier finde ich am interessantesten und sehr gut nachvollziehbar.

Es hat wahrscheinlich nicht jeder das Bloodborne DLC gespielt, doch wer bis zu den 'lebendigen Misserfolgen' gekommen ist, muss danach gegen Lady Maria antreten.
Lady Maria weist eine erstaunliche Ähnlichkeit zu der Puppe im Traum auf.

Dahinter steckt eine Liebesgeschichte.

Lady Maria stammte ursprünglich aus Schloss Cainhurst. Sie war eine ferne Verwandte von der Blutkönigin Anneliese, doch sie verabscheute die Blutkünste und verließ ihre Heimat. Ihr Weg führte sie nach Yharnam, wo sie einer der ersten Schüler von Gehrman wurde, welcher sie zur Jägerin ausbildete. Beide verliebten sich in einander und sie trafen sich immer öfter. Doch bald erfuhr sie, dass Gehrman zusammen mit Laurence und Willem "experimentierte". Sie wollten zusammen die Präsenz des Mondes rufen und sich seine Macht zu eigen machen. Gehrman bot an, sich dieser gefährlichen Macht alleine zu stellen, doch Maria gefiel dies garnicht und sie wandte sich von Gehrman ab, in der Angst er selber würde zu dem werden, was sie jagten: eine machthungrige Bestie. Doch mit einem gebrochenem Herzen lebte es sich nicht leicht. Und so nahm sie sich selbst das Leben an dem Ort, an dem die beiden die meiste Zeit zusammen verbracht haben: den astralen Uhrturm.
Viele Jahre danach nahm Gehrman den Kampf, die Präsenz des Mondes zu zähmen wieder auf. Und so entstand der Traum des Jägers. Doch wo es Licht gibt, gibt es auch Dunkelheit. Und so entstand der Albtraum des Jägers. In dem Albtraum findet man Lady Maria in der Position wieder, in der Gehrman sie tot auf fand. Doch an diesem Ort war sie lebendig und hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Geheimnisse der alten Jäger zu behüten und jeden zu töten, der es wagen würde herumzuschnüffeln.


Hinweise: -In dem Kampf mit ihr bemerkt man die Verbindung zur Blutkönigin und zu Cainhurst sehr stark. Sie wendet 'Blutmagie' im Kampf gegen euch an und neben ihrem Sitz steht ein leerer Kelch, der mit einer roten Flüssigkeit gefüllt zu sein schien. Blut? Scheint zu der Theorie zu passen.

-Man mag es kaum glauben, aber Gehrman war, als er Maria kennenlernte, sehr schüchtern und wusste nichts mit dem anderen Geschlecht anzufangen. In seiner Bibliothek sieht man Bücher mit der Aufschrift "How to pick up fair maidens", grob übersetzt "Wie man schöne Frauen erobert". Er laß also Bücher, um das Herz seiner unsterblichen Liebe Maria zu erobern.

-Da er für die Rüstungen, welche er für die Jäger anfertigte, eine Modepuppe brauchte, fertigte er sie nach dem Abbild seiner Liebe Maria, um ihr auf irgendeiner Art nach ihrem Tod nahe zu sein. Die Puppe hat nicht nur das gleiche Aussehen, sondern auch eine Verbindung zu der Maria aus dem Albtraum. Denn wenn ihr Lady Maria besiegt habt und anschließend im Traum mit der Puppe sprecht, wird sie euch sagen, dass sie das Gefühl hat, "von schweren Fesseln befreit zu sein".

-In der Forschungshalle trefft ihr auf viele Patienten, mit denen die Kirche experimentierte. Doch nicht alle greifen euch an. Im laufe der Stockwerke trefft ihr auf ein paar von ihnen, die nach Lady Maria rufen und sie um ihre Hilfe bitten. Man geht davon aus, dass sie dort einmal so etwas wie eine Krankenschwester war und sich um die Patienten gekümmert hat. Diese Art von Fürsorge spiegelt sich auch in der Puppe wieder, denn sie begleitet euch in zwei von drei Enden und gibt euch im Austausch von Blutechos Macht.(Vielleicht eine weitere Verbindung zu Chainhurst)

Das war's leider schon wieder ^^ ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen. Auch wenn die meisten diese Geschichte wahrscheinlich schon kennen finde ich, dass sie einer der besten in Bloodborne ist!

Meinungen und Feedback würden mich freuen.
In diesem Sinne^^
Lg Sara.
3 3

Heilende Kirche

Dies ist eine Theorie, die ich sehr interessant finde, deswegen würde ich sie gerne mit euch teilen. Viel Spaß beim lesen.^^

Die Heilende Kirche fand ihren Ursprung in Byrgenwerth. In Byrgenwerth entdeckte Meister Willem (der Mann, den man vor dem Boss: Rom, auf dem Balkon trifft) einst die Existenz der Großartigen. Dies war der Ort an dem er und seine Schüler versuchten, den höheren Wesen, durch das Studium und durch das Wissen, näher zu kommen. Eine weitere Möglichkeit bot sich ihnen, als sie das alte Blut entdeckten. (Welches auch in der Cutscene am Altar, nach dem Boss Vikarin Amelia, erwähnt wird)
Einer von Willem's Schülern, Laurence, war der festen Überzeugung, dass man durch die Einnahme von altem Blut, eine großartige Art an Macht bekam.
Doch Master Willem hatte da seine Bedenken:"Fürchtet das alte Blut!"
Trotz dessen Warnungen, verließ Laurence Byrgenwerth. Er hinterging Master Willem, nahm das alte Blut mit sich und gründete die heilende Kirche. Einige Schüler taten es ihm gleich und folgten ihm, darunter auch Gehrman und Micolash.
Die heilende Kirche wurde zu einem Begriff den jeder kannte. Der Name "heilende Kirche" wurde nicht aus Zufall gewählt, denn mithilfe des alten Blutes konnten Laurence und seine Anhänger, die scheinbar unheilbaren Krankheiten heilen. Diese Neuigkeit verbreitete sich natürlich schnell und bald wurde die Blutbehandlung im ganzen Land bekannt. Kranke Leute kamen aus allen Ecken des Landes und suchten fieberhaft nach der Heilung, die ihnen die heilende Kirche versprach.
Jedoch forderte diese Art der Blutbehandlung seinen Preis: die Bestienplage. Es war Alt-Yharnam, welches zu einem großen Problem werden sollte, doch bereits vorher traten überall unerwünschte Nebeneffekte auf. Dies ist der Punkt an dem Gehrman ins Spiel kommt. Eine geheime Organisation, welche Nachts auf die Jagd ging, um alle Anzeichen, der sich ausbreitenden Bestienplage, zu beseitigen. Doch die Anzahl der Blutbehandlungen stieg und somit auch die Anzahl, der Menschen, die sich in Bestien verwandelten. So kam es dazu, dass Alt-Yharnam abgeriegelt und komplett abgebrannt werden musste, um die Plage in Schach zu halten. Die Menschen wussten nicht, dass die mutigen und groß gefeierten Jäger, garnicht die großen Retter waren. Sie waren die, die die Plage erst heraufbeschworen hatten und vergeblich versuchten sie wieder zunichte zu machen. Unermüdlich versuchten Forscher der heilenden Kirche ein Gegenmittel zu finden. So führte das alte Blut, das sie einst so mächtig machte, zum Untergang der heilenden Kirche.

"Es sind die Kleriker, die sich in die schlimmsten Bestien verwandeln"

Die Jäger erhielten das alte Blut, um ihre Fähigkeiten zu verbessern. So kam es wie es kommen musste... selbst die Jäger und hohen Kleriker verwandelten sich in Bestien, wie ihr auch im Spiel sehen könnt.
Und so erfüllte sich das Schicksal, dass die Jäger erfolgreich jagten, bei der Jagd umkamen oder aber sich selbst in eine Bestie verwandelten. Dies war der Untergang der heilenden Kirche, in der sogar der Gründer Laurence seinen Tod fand. Denn es ist sein gespaltener, bestialisch geformter Schädel, der in der Kathedrale am Altar aufzufinden ist.

Das alte Blut, vor dem Master Willem ihn vor langer Zeit warnte, führte letztendlich zum Ende einer Institution, die blind vom Glauben der Heilung und der Macht war und die Gefahren nicht kommen sah.

Hoffe es hat euch gefallen^
Lg Sara.
4 7

Der gelbe Jäger, Henryk

Pater Gascoigne und der alte Jäger Henryk waren sehr gute Freunde. Sie jagten Seite an Seite und halfen sich stets gegenseitig. Doch Henryk entging nicht, dass sein bester Freund die Jagd zu sehr genoss. Oftmals musste er ihn ausbremsen, weil er vor Blutgier alles nieder metzelte, was ihm vor die Augen trat. Doch Henryk war überzeugt davon, dass Gascoigne's Wille stärker war, als das Verlangen nach Blut.
Als sie in einer weiteren Nacht zusammen jagen gingen, sollte das jedoch ihre Letzte sein.
Gascoigne's Blutgier wurde stärker und er ließ sich kaum noch bremsen.. murmelte wirre Dinge vor sich her. Henryk wusste, dass es nicht mehr lange dauern würde, doch der Gedanke, er könne seinen alten Kumpel verlieren, war unerträglich. Also beschlossen beide die Jagd für heute zu beenden und sich aufzuteilen, um sich an einem vereinbarten Treffpunkt wieder zu treffen.
Henryk wartete Stunden, doch es war nichts von Gascoigne zu sehen. Eine böse Vorahnung beschlich ihn und er fühlte, dass irgendetwas passiert sein musste.
Also machte er sich auf die Suche nach ihm, dort wo er ihn das letzte mal gesehen hatte.
Am Oedon-Grab...
Er fand dort Gascoigne's Leiche. Jedoch erkannte er, dass er nicht einer Bestie zum Opfer gefallen war, denn die Wunden stammten von einem Jäger. Tobende Wut erfüllte ihn. Sein alter Freund ist gefallen, in der letzten Nacht der Jagd.
Henryk konnte dies nicht akzeptieren und beschloss am Oedon-Grab zu lauern. Er wusste was geschehen würde, wenn er einen anderen Jäger angreift. Aileen, die Jägerin der Jäger, würde versuchen ihn zu stoppen. Doch er konnte keine klaren Gedanken fassen und schwor Rache.
Nach einigen Stunden hörte er Schritte und erkannte sofort, dass dies der Jäger sein musste, der Gascoigne getötet hatte. Er erkannte die Waffe in seiner/ihrer Hand. Er machte sich bereit und stürzte sich, blind vor Wut, wie eine wilde Bestie auf den Jäger. Der Kampf dauerte lange... viel zu lange, denn Aileen war ihm nun auch auf die Schliche gekommen und unterstützte den Jäger. Henryk war zwar stark, doch er war zwei Jägern gleichzeitig nicht gewachsen.
So starb auch er, tragischerweise, an der selben Stelle wie sein Freund. Und man würde sich nurnoch an ihn erinnern, an den Verräter, der nur der Rache wegen, bereit war seine Eidgenossen umzubringen.

Das war erstmal die erste kleine Geschichte. Ich werde wahrscheinlich jeden zweiten Tag etwas aufschreiben^^ hoffe es hat euch gefallen und ein paar Erkenntnisse eingebracht :)
Lg Sara.
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